Warenvielfalt am Beispiel von Dosenlinsen
Es lebe der Kapitalismus und die unendliche Warenvielfalt. Schmäh.
Ich will Linsen kochen und versuche Dosenlinsen zu kaufen.
Klingt einfach.
Ist es aber nicht.
Der Gspritzenbilla in den Ringstrassengalerien hat keine (mehr). Auch kein Problem. Lona angerufen.
Lona geht durch diverse andere Supermärkte und *Überraschung*:
Es gibt scheinbar an diesem Tag überall keine Dosenlinsen.
Scheiss angebliche Konsumgesellschaft.
Gezwungenermassen mit mässigem Erfolg mit grtrockneten Linsen gekocht. Irgendwie krieg ich damit nicht den optimalen “Biss” hin.
Das Linseneintopf-Rezept:
Zutaten:
Selchspeck
Kabanossi
Dosenlinsen
Saure Gurken
Zwiebel
Lorbeerblätter
Balsamico-Essig
Salz
Pfeffer
(Mengen nach Gefühl
)
Zubereitung:
Selchspeck würfeln und im Topf auslassen. Kleingeschnittene Zwiebel dazutun und glasig werden lassen. Währenddessen die Gurken und die Kabanossi in Scheibchen schneiden und die Kabanossi in einer Pfanne knusprig anbraten. Zu Speck und Zwiebel die Linsen in den Topf dazugeben. Ein Mal umrühren und die Gurkenscheibchen, die Lorbeerblätter, Salz und Pfeffer auch reinwerfen. Dann ein bisschen (unter manchmaligem Rühren) erhitzen und nach ein paar Minuten die knusprige Kabanossi (ja nach Geschick, mit möglichst wenig von dem ausgeschwitzten Fett) in den restlichen Matsch rühren. Zum Abschluss mit dem Essig abschmecken.
Servieren.
Beilage: Brot





