marderh.blog

14/11/2004

netcentric warfare

Filed under: — stefan @ 20:31

Das Pentagon bastelt also an der Vernetzung seiner Truppen [aus heise online]:


Ziel des militärischen Netzes soll es sein, amerikanischen Militärbefehlshabern und Truppen ein bewegtes Bild der Feinde und Bedrohungen zu geben — “Gottes Blick auf eine Schlacht”. Soldaten sollen im Einsatz einfach einen Laptop öffnen, über Satellit Bilder anfordern und innerhalb von Sekunden auf den Rechner laden können. Das amerikanische Verteidigungsministerium bezeichnet das Netzwerk als “Global Information Grid” (GIG).

Ganz so funktionierts derzeit wohl noch nicht [aus Technology Review]:


Kommunikationsverbindungen sollten die Fahrzeuge untereinander und mit den Kommandeuren in Kontakt halten. Große Datenmengen, etwa in Form von Satelliten- oder Spionageflugzeug-Bildern, sollten über ein Mikrowellen-System transportiert werden. Aber in der Praxis bewegten sich die Einheiten dafür zu schnell und zu weit voneinander weg. In drei Fällen wurden US-Fahrzeuge sogar angegriffen, während sie anhielten, um Informationen über feindliche Stellungen zu empfangen.

*hehehe*
Simma froh. Hauptsache es wird für die Mörderbande noch mehr Geld verbrannt [aus Telepolis]:


Insgesamt geht das Pentagon davon aus, das im nächsten Jahrzehnt mindestens 200 Milliarden US-Dollar für Hard- und Software investiert werden müssten, um den technischen Bedingungen für einen netcentric warfare zu genügen.

Leave a Reply

Powered by WordPress